Reise der Kölner Lyceinnen zum Partnerschaftstreffen nach Groningen – 24. bis 26. Oktober 2025
Von Manuela Kiss
Unsere Reise zum Partnerclub in Groningen stand ganz im Zeichen des Austauschs, des Entdeckens – und des gemeinsamen Lachens.
Am Freitagnachmittag trafen wir gut gelaunt in Groningen ein, bezogen unsere Zimmer im charmanten Flock Hotel Centre und wurden mit einem liebevoll vorbereiteten High Tea empfangen. Es war an alles gedacht: Kaffee, Tee, Milch, Säfte, köstliche Sandwiches – und jede Menge guter Gespräche.
Am Abend erwartete uns ein echtes Highlight: eine private Hausführung bei Johan Jeltema und Rienk Bijma, die mit großer Leidenschaft ein historisches Wohnhaus originalgetreu restauriert haben. Ihre Gastfreundschaft, Herzlichkeit und die Freude am Teilen ihrer Geschichte machten diesen Abend zu etwas ganz Besonderem.
Bei Sekt und Knabbergebäck im Salon plauderten wir noch lange – erst gegen 23 Uhr kehrten wir erfüllt und beschwingt ins Hotel zurück.
Samstag – Entdecken, Staunen, Verbundenheit spüren
Der Samstag begann mit einer Stadtführung durch Groningen, geleitet von Zwanette, einer Clubschwester aus unserem Partnerclub. Mit lebendigen Anekdoten, historischen Hintergründen und charmanten Geheimtipps ließ sie die Stadt für uns lebendig werden. Besonders beeindruckend war die gelungene Mischung aus historischen Bauwerken und moderner Architektur – ein Spiegel der dynamischen Stadtgeschichte.
Zum Mittagessen kehrten wir ins stilvolle Market Hotel ein, wo wir in elegantem Ambiente die regionale Küche genossen.
Gestärkt machten wir uns auf den Weg ins Forum – ein multimediales Zentrum mit Restaurants, Kinos, Experimentierstationen und einer spektakulären Dachterrasse. Der Blick über ganz Groningen war schlichtweg atemberaubend!
Am Nachmittag fuhren wir mit dem Bus zum Hortus Botanicus. Dort erwartete uns eine Führung durch den chinesischen Garten. Zwischen Bambus, Steinlaternen und kleinen Teichen tauchten wir ein in die Symbolik und Philosophie fernöstlicher Gartengestaltung.
Den stimmungsvollen Abschluss bildete das Homedining bei Eltje Brill, der ehemaligen Weltpräsidentin, und Madeleine van der Vlist, der amtierenden Internationalen Präsidentin. Bei selbstgekochten Speisen, herzlichem Austausch und liebevollen Gastgeschenken wurde unsere Jumelage spürbar vertieft. In den Reden der Clubpräsidentinnen, Heidi Esser und Anneke Dijkhuis, wurde die besondere Verbindung zwischen Köln und Groningen gewürdigt – mit einem hoffnungsvollen Blick auf künftige gemeinsame Projekte.
Ein Tag, der Herz und Füße bewegte – immerhin zählten wir über 15.000 Schritte!
Sonntag – Kunst, Kultur und Abschied
Nach einem entspannten Frühstück besuchten wir das Groninger Museum – ein architektonisches Juwel, gestaltet von Philippe Starck und Alessandro Mendini. Cornelia, eine Groninger Lycein und Kunsthistorikerin, führte uns kenntnisreich durch die vielseitigen Ausstellungen – von chinesischem Porzellan bis hin zu zeitgenössischer Kunst und Design.
Ein letztes gemeinsames Mittagessen im Museumscafé, natürlich mit der berühmten Groninger Senfsuppe, bildete den kulinarischen Abschluss unseres Wochenendes. Danach hieß es Abschied nehmen – mit viel Dankbarkeit im Herzen und Vorfreude auf das nächste Wiedersehen.
Ausblick: Freundschaft mit Zukunft
Unsere Tage in Groningen waren geprägt von Offenheit, Begeisterung und echter Herzenswärme. Wir haben gelacht, gestaunt, gelernt – und Freundschaft gelebt.
Schon jetzt entstehen neue Pläne:
- ein gemeinsames Musikprojekt mit einer Kölner Künstlerin im kommenden Jahr in Groningen,
- und der baldige Gegenbesuch der Groningerinnen in Köln – als weiteres Kapitel unserer wunderbaren Verbindung.
Groningen ist immer eine Reise wert – besonders, wenn man dort bei Freundinnen zu Gast ist.



















